11/2016 | Stellenausschreibung: Projektleiter(in) Geotechnik

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Für die Umsetzung unserer vielfältigen Ingenieuraufgaben auf dem Gebiet der Geotechnik suchen wir für den weiteren Ausbau unserer Niederlassung in Hannover einen erfahrenen, qualifizierten und motivierten Mitarbeiter (m/w).

Aufgabenschwerpunkte:

  • Baugrunderkundung und Gründungsberatung
  • Erdstatische und geohydraulische Berechnungen
  • Geotechnische Planungen im Erd- und Felsbau
  • Umwelttechnische Beratung
  • Ausbildung von Nachwuchskräften

Sie wollen eigenverantwortlich in unserem jungen engagierten Team kleine und große Projekte von der Angebotserstellung, über die Erkundung mit Gutachtenerstellung sowie Überwachung und Abrechnung betreuen.

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Studium Bauingenieurwesen/Geotechnik (Dipl.-Ing./Dipl.-Geol./M.Sc.)
  • mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im o.g. Tätigkeitsfeld
  • sicheres Auftreten
  • Selbständiges, zielorientiertes Arbeiten
  • schwierige Aufgaben im Team lösen

Wir bieten Ihnen die Mitarbeit in einem jungen wachsenden Unternehmen, ein kollegiales Team und kurze Entscheidungswege. Sie helfen mit, unseren Qualitätsanspruch durch eigenverantwortliches Arbeiten zu erfüllen und ständig zu verbessern. Es erwartet Sie ein modernes Vergütungssystem mit Beteiligung am Unternehmenserfolg sowie die Möglichkeit langfristiger Aufstiegschancen. Selbstverständlich ist die Förderung Ihrer Qualifikation durch individuelle Weiterbildung.

Sie suchen diese Herausforderung und wollen gemeinsam mit unseren Spezialisten innovative Lösungen entwickeln, dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung - gern auch per E-Mail unter hannover(at)wittundpartner.de. Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Dipl.-Ing. Torsten Söhle in Hannover zur Verfügung.

09/2016 | Fachbeitrag in der Zeitschrift "EI - Der Eisenbahningenieur"

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In der aktuellen Ausgabe 09/2016 der Zeitschrift "Der Eisenbahningenieur" haben wir den Fachbeitrag "Die längste Stützwand an der NBS Erfurt – Halle/Leipzig" veröffentlicht.

In dem Artikel geht es um das Trag- und Verformungsverhalten einer flach geneigten Raumgitterwand (RGW). Dabei werden Erfahrungen aus der Planungs- und Bauphase mitgeteilt, Erkenntnisse aus der messtechnischen Überwachung dargelegt sowie Empfehlungen für die Bemessung abgeleitet.

08/2016 | Qualifikation zum Höhenarbeiter Fels (Level 2)

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Mit der Qualifikation von Herrn Ernst und Herrn Söhle zum Höhenarbeiter Fels (Level 2) können wir an unseren Bürostandorten Weimar und Hannover Leistungen zur Felsbegutachtung, Hangkartierung und Zustandsbewertung von Steinschlagsicherungen mit seilgestützter Zugangstechnik auf fachlich und sicherheitstechnisch höchstem Niveau anbieten. Die Ausbildung erfolgte nach den Richtlinien des Fachverbandes für Spezialbausanierung (FSBS) auf der Grundlage aktueller Richtlinien und Verordnungen (BetrSichV, TRBS 2121/T3, BGR 198, BGR 199, TRBS 1111 und BGI 772).

08/2016 | Vortrag beim USSD International Symposium on Mechanics of Internal Erosion for Dams and Levees, 8. bis 11. August 2016 in Salt Lake City

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Auf Einladung der Amerikanischen Gesellschaft der Dammbau-Ingenieure (USSD) hat Herr Univ. Prof. Dr.-Ing. K. J. Witt mit einem Vortrag an einem internationalen Treffen von Experten in Sachen Sicherheit von Dämmen und Deichen teilgenommen (Programm download). In 7 ausgedehnten Sitzungen wurden alle geotechnischen und geohydraulischen Aspekte der inneren Erosion von Dämmen und Deichen aus praktischer und theoretischer Sicht vorgetragen.

Der Beitrag von Prof. Witt "Unorthodox thoughts about grain-size criteria for assessing suffusion potential" behandelte die Bewertung des Suffosionsrisikos. In den ergiebigen Diskussionsrunden wurde jedoch das Thema der Sicherheit und Zuverlässigkeit durchströmter Erdbauwerke umfassender und ganzheitlich behandelt. Kernpunkte der Diskussion waren die Fragen.

  • Terminologie der Phänomene und Schadensszenarien
  • Welches Sicherheitsniveau ist heute unter Berücksichtigung der Monitoring-Systematik angemessen?
  • Wie kann das Sicherheitsniveau in der Planung mit modernen geotechnischen Analyse- und Prognosemethoden erhöht werden?
  • Wie ist der zeitliche Ablauf der Versagensszenarien und welche Reaktionszeiten stehen für die einzelnen Bauwerke zur Verteidigung zur Verfügung?
  • Welche Komponenten muss eine zeitgemäße probabilistische Herangehensweise berücksichtigen, welche Korrelationen sind bei der Risiko-Identifikation -Analyse und beim Risiko-Management zu beachten.
  • Wie lassen sich ökonomische Aspekte als Entscheidungskriterien in eine Sicherheitsanalyse einbringen

Neben Fallbeispielen von katastrophalem Versagen, Beinah-Katastrophen und Rehabilitationsmaßnahmen von geschädigten Dämmen und Deichen beschäftigte sich die Konferenz mit dem zum Bruch des Teton Dammes am 5. Juni 1976.  Die überaus interessante Tagung, bei der auch unterschiedlichen Strategien der einzelnen Länder verglichen wurden, wurde mit einer Exkursion zu den Fragmenten des 1976 gebrochenen Teton-Dammes abgerundet. Der Damm wurde nach dem Bruch aufgegeben und an den Talflanken im Zuge forensischen Untersuchungen freigelegt, so dass man quasi einen gesamten Querschnitt des Zonendammes, aber auch die unzureichend vorbereiteten Auflager an den Talseiten erkennen konnte. Die Ursache des Dammbruches, ein ökonomisch erzwungenes Abspecken von Robustheit und Redundanz, der vollkommene Verzicht auf Monitoring, bestätigte erneut die hohe gesellschaftliche Verantwortung des planenden und realisierenden Ingenieurs. Geiz mag in der Werbung geil sein, im wahren Leben sollte man mit Sicherheit nicht geizen.

https://www.youtube.com/watch?v=cdOGPBnfoKE

http://www.usbr.gov/pn/snakeriver/dams/uppersnake/teton/index.html

06/2016 | Fachbeitrag in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift "geotechnik"

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Zu der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift geotechnik haben wir mit dem Fachthema "In-situ-Bestimmung von effektiven Scherparametern in rutschgefährdeten Schichten im Oberen Buntsandstein" beigetragen.

In dem Artikel beschäftigen wir uns mit der Bestimmung der Scherfestigkeit in rutschgefährdeten Schichthorizonten im Oberen Buntsandstein. Der Beitrag beschreibt die spezifischen geologischen Standortbedingungen sowie die Durchführung und Auswertung sowohl der in situ Scherversuche als auch der Triaxialversuche. Im Ergebnis werden angemessene Werte der Langzeitscherfestigkeit abgeleitet.

 

Bei Interesse senden Sie uns eine kurze E-Mail an weimar(at)wittundpartner.de und wir schicken Ihnen gerne einen Sonderdruck dieses Artikels zu.

06/2016 | Vortrag zur Geotechnik-Seminar an der FH Erfurt

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Der von Prof. Dr.-Ing. M.Sc. Wolfgang J. Wehr geleitete Lehrstuhl Geotechnik an der Fachhochschule Erfurt bietet für Studierende und Interessenten eine hochschulöffentliche Veranstaltungsreihe, das "Erfurter Geotechnik-Seminar" an. Unser Büro war am 23. Juni 2016 mit dem Vortrag "Felssicherung des Wachtberges in Camburg: Vermessung, Kartierung, Standsicherheitsbeurteilung und Sicherungsplanung" von Herrn Christian Ernst vertreten.

04/2016 | Artikel in der VSVI-Jahreszeitschrift 2015

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Zum Inhalt der aktuellen VSVI-Jahreszeitschrift 2015 haben wir mit dem Artikel "Planung und Ausführung einer Böschungsverdübelung an der A4 bei Magdala" beigetragen. Darin geht es um die Ursachen für einen großräumigen Böschungsgrundbruch im Oberen Muschelkalk sowie die Planung und bautechnische Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen.

Die geotechnische Fachplanung von Böschungssicherungen ist eine wesentliche Aufgabe unseres geotechnischen Ingenieurbüros.

Wir sind seit vielen Jahren Mitglied der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure Thüringen e.V. und seit 2014 auch Mitglied der dazugehörigen Gemeinschaft zur Förderung der fachlichen Fortbildung des VSVI.

03/2016 | Hochwasserschutzmaßnahme an der Nahe abgeschlossen

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Im Zuge des Hochwasserschutzes an der Nahe wurde durch das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) im Bereich von Langenlonsheim der Deich ertüchtigt und in Bretzenheim der Deich zur Schaffung eines naturnahen Retentionsraumes rückverlegt. Hierbei wurde der alte Nahedeich bei Langenlonsheim auf einer Länge von ca. 2,5 km entsprechend dem Stand der Technik vollständig saniert, um einem 100-jährlichen Hochwasserereignis schadlos standzuhalten.

Zur Verringerung der Höhe des Hochwasserabflusses dient nun der neu geschaffene ca. 50 Hektar große Retentionsraum bei Bretzenheim mit einem Fassungsvermögen von rd. 870.000 m³. Hierbei spielte neben der technischen Ausführung auch die naturnahe Gestaltung eine große Rolle, bei der zur Entwicklung eines Feuchtbiotops zahlreiche Bäume gepflanzt und Teiche angelegt wurden. Zusätzlich wurde ein mäandrierendes Ersatzgewässer zwischen dem Gensinger Gefach (unterhalb des Nahewehrs) und dem Alten Deichhof angelegt, der künftig als Fischaufstieg von wandernden Fischarten wie Forellen und Lachsen genutzt wird.

Die Bauausführung wurde im Oktober 2013 begonnen und nach nur 2,5 Jahren im März 2016 abgeschlossen. Insgesamt wurden für die Baumaßnahme knapp 14 Millionen Euro investiert.

Unsere Tätigkeitsfelder waren hierbei:

  • Eine Hochwasserstudie
  • Baugrunderkundung aller Gewerke
  • Statische und hydraulische Berechnungen zur Entwurfs- und Ausführungsplanung
  • Dimensionierung und Planung aller Wasserhaltungen
  • Fachbauleitung / Qualitätssicherung zur Ausführung
  • Aufstellen von Verbaustatiken
  • Dimensionierung von Untergrund- und Untergrundteilabdichtungen
  • Schwingungsmessungen und hydraulische Beweissicherung
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02/2016 | Vortrag zur 12. Erdbaufachtagung "Wasser und Boden" in Leipzig

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Gemeinsam mit dem Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) e.V. Landesverband Sachsen, der Ingenieurkammer Sachsen, der Brandenburgischen Ingenieurkammer, der Baukammer Berlin und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig veranstaltet die Bauakademie Sachsen am 25.02. und 26.02.2016 die 12. Erdbaufachtagung "Wasser und Boden" in Leipzig. Herr Univ. Prof. Dr.-Ing. Karl Josef Witt hält traditionell auch diesmal wieder den Einführungsvortrag zum Veranstaltungsthema "Wasser und Boden". Dabei werden zunächst geohydraulische Grundlagen zur Boden-Wasser-Interaktion vermittelt, Erläuterungen zu hydraulisch bedingten Grenzzuständen (Auftrieb, Aufschwimmen, Hydraulischer Grundbruch) gegeben sowie Phänomene wie z.B. Erosion, Filtration, Suffosion und Piping behandelt.

 

Höhenausbildung in Tabarz

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Aufnahmedatum: 23.08.2016

Aktuelle Bilder des Teton-Dammes (USA)

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Aufnahmedatum: 11.08.2016
Aufnahmedatum: 11.08.2016